Hilfsmittel

Hilfsmittel sind sächliche medizinische Leistungen. Für sie gibt es keine Richtgrößen und damit auch keine Budgetierung. Das Wirtschaftlichkeitsgebot gilt jedoch auch für Hilfsmittel.

Hilfsmittel, wie z. B. Seh- und Hörhilfen, sollen den Erfolg einer Krankenbehandlung sichern, einer drohenden Behinderung vor-
beugen oder eine Behinderung ausgleichen. Für die Verordnung gilt die Hilfsmittelrichtlinie.

Bezug von Hilfsmitteln

Patienten können seit dem 1.1.2009 nicht mehr jedes Hilfsmittel (z. B. aufsaugende Inkontinenzhilfen, Inhalationshilfen wie den Pari Boy, Sauerstofftherapie-, Schlafapnoe- und Beatmungsgeräte sowie Tracheostomaprodukte) über jedes Sanitätshaus oder jede Apotheke beziehen. Gemäß § 127 Abs. 1 SGB V sind die Krankenkassen verpflichtet, Lieferanten für Hilfsmittel über ein öffentliches Ausschreibungsverfahren zu bestimmen. Diese Hilfsmittel müssen von den Versicherten allein über den Ausschreibungsgewinner der jeweiligen Krankenkasse bezogen werden.
Hinweis: Allein die Krankenkassen können über die Ausschreibungsgewinner Auskunft geben. Ihnen obliegt daher auch die Information ihrer Versicherten.

 

Informationsblätter zum Herunterladen
Medizinische Hilfsmittel, Stand März 2013
Änderung der Hilfsmittel-Richtlinie, Stand Februar 2009
Pflegehilfsmittel für die häusliche Pflege, Stand Januar 2009
Hilfsmittelversorgung in stationären Pflegeeinrichtungen,
Stand März 2009
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