Praxisgemeinschaft

Bei einer Praxisgemeinschaft handelt es sich vor allem um eine Kostengemeinschaft. Dabei schließen sich zwei oder mehr Vertragsärzte oder -psychotherapeuten zusammen, um in gemeinsamen Praxisräumen ihre medizinischen Leistungen anzubieten. Sie bleiben jedoch selbstständig und unabhängig voneinander.

Zwar können die beteiligten Vertragsärzte zusammen Mitarbeiter beschäftigten und gemeinsam die Praxisräume und -einrichtung nutzen. Aber sie führen getrennte Patientenkarteien, rechnen ihre medizinischen Leistungen getrennt ab und treten auch gegenüber ihren Patienten und der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) selbstständig auf.

Eine Genehmigung für Praxisgemeinschaften ist nicht nötig, die Ärzte bzw. Psychotherapeuten müssen die KV Berlin jedoch davon unterrichten. Eine spezielle Form von Praxisgemeinschaften sind neben Apparate- auch Laborgemeinschaften. Für diese gelten die Richtlinien der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.

Rahmenbedingungen für die Gründung einer Praxisgemeinschaft sind:

  • Arztregistereintrag und Zulassung aller beteiligten Ärzte
  • getrennte Abrechnung
  • getrennter Patientenstamm

Weitere Praxiskooperationen

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