Interessenvertretung: Standpunkte wahren und stärken

Als Körperschaft vertritt die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin die Interessen ihrer Mitglieder gegenüber den Krankenkassen, aber auch gegenüber politischen Gremien und der Öffentlichkeit und wandelt sich immer mehr zum Dienstleister für Ärzte.

Für berufspolitische Belange streiten

Die gleichzeitige Wahrnehmung gesetzlicher Aufgaben und der Interessensvertretung kann für eine KV zu Konflikten führen. Sie muss die gesetzlich übertragenen Ordnungsfunktionen gegenüber ihren Mitgliedern durchsetzen, auf die Einhaltung der vertragsärztlichen und -therapeutischen Pflichten achten und Verstöße ahnden. Als Interessenvertreterin bringt sie zugleich die berufspolitischen und ökonomischen Forderungen ihrer Mitglieder in die politische Diskussion – und setzt sich gegen Einschränkungen in der Patientenversorgung oder für transparentere Leistungsvergütung ein. In der Öffentlichkeit und bei gesundheitspolitischen Entscheidungsprozessen streitet die KV Berlin für die berufspolitischen und wirtschaftlichen Belange ihrer Mitglieder. Zu ihren Forderungen zählen die Erhaltung der Freiberuflichkeit, der Niederlassungsfreiheit sowie für das Recht der Patienten auf freie Arztwahl und eine angemessene Honorierung für Ärzte.

Mehr Dienstleistungen für Ärzte

Die KV bietet eine qualifizierte Beratung für ihre Mitglieder bei der Niederlassung, der Patientenbehandlung und der Verordnungsweise sowie bei der Abrechnung der Leistungen an. Die monatliche Mitgliederzeitschrift "KV Blatt" veröffentlicht neben umfangreichen aktuellen Informationen alle amtlichen Bekanntmachungen der KV Berlin. Um ihr Dienstleistungsangebot zu erweitern, hat die KV für alle Fragen und Probleme rund um die vertragsärztliche und -psychotherapeutische Tätigkeit ein Service-Center eingerichtet. Außerdem bietet sie einen jährlichen Zyklus von Seminaren rund um das Praxismanagement an.

(Quelle: KV Berlin)

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